Back to basics

Back to basics

Aktuelle Lage: Ich sitze in einem Haufen voller Kisten, überquellender Koffer, Mistsäcke und allerhand Zeug, das am Boden in meinem ganzen Schlafzimmer verbreitet ist. Das Szenario ist ein Widerspruch an sich zu dem Thema, zu dem ich eigentlich heute schreiben wollte.

Ich habe vor einiger Zeit meinen Kleiderschrank ausgemistet. Und das, meiner Meinung nach, sogar ziemlich erfolgreich. Ich habe mehr Klamotten weggegeben, als andere überhaupt besitzen. Es war ein befreiendes Gefühl und bisher vermisse ich kein einziges Teil. Was vielleicht daran liegen könnte, dass mir mein Schrank nicht mal ein bisschen leerer vorkommt und immer noch genügend graue Pullis, einfärbige Shirts, Boyfriend Jeans und Bomberjacken zur Auswahl stehen.

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In wenigen Tagen wird mir, ob ich will oder nicht, wohl nichts anderes übrig bleiben, als mich auf das Wesentliche zu besinnen und für meine viermonatige Reise nur so viel einzupacken, wie ich auf meinem Rücken tragen kann. Das wird auf jeden Fall eine Herausforderung, ich freue mich aber auch schon sehr darauf. Einfach mal nicht überlegen müssen, was man anzieht, weil man sowieso nur zwischen 3 Shirts wählen kann und sich dann für das entscheidet, das noch die wenigsten Flecken hat, ist doch auch irgendwie befreiend. In Südostasien brauche ich kein fancy Outfit, das würde auch gar nicht zu meinem ungeschminkten Gesicht und meinem messy bun passen, der mein Haupt wohl durchgehend zieren wird.

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Aber auch im Allgemeinen sollte ein „back to basics“ Umdenken stattfinden. Schon klar, dass man auch mal was Ausgefalleneres tragen will. Ich kann das sehr gut verstehen, dezent ist auch nicht so mein Fall (Metallic Jacke, Riesenohrringen, rote Lippen und Hut ist doch nicht too much?!) Allerdings reicht es da auch, wenn man ein paar coole Teile besitzt, die man dann mit Basics kombiniert.

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Wie ihr auf den Fotos sehen könnt hab ich mich bei meinem Basics-Outfit für schwarz entschieden – geht immer, passt immer, ist elegant und cool. Mit Jeans, Rolli, Lederjacke und Chelsea Boots kann man eigentlich nichts falsch machen. Das Kapperl und die roten Lippen/Nägel mussten dann einfach sein, wir wollen ja nicht übertreiben mit der Schlichtheit. Ein roter Lippenstift ist außerdem genauso ein Must-have wie eine schwarze Jeans oder ein weißes Shirt. Das Snapback in meinem Fall auch. Da aber wahrscheinlich nicht jede auf eine so prägende Avril Lavigne Phase wie ich zurückblicken kann, sehen das sicher viele anders.

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Snapback: Boyfriend
Lederjacke: Topshop
Rollkragenpulli: Pull&Bear Men
Jeans: H&M
Boots: somewhere in London <3
Tasche: Mango (Sie hat die perfekte Größe!)



1 thought on “Back to basics”

  • Ja da stimme ich dir zu – weniger Auswahl kann durchaus stressbefreiend sein. Ich hab mir im letzten Jahr so gut wie keine Klamotten gekauft – dadurch entstehen nur wenig neue Kombis und das Ankleiden wird irgendwie einfacher 🙂 lg Melanie – http://www.honigperlen.at

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