Into the Woods

Into the Woods

Kennt ihr das, wenn man irgendwann (zumindest gefühlt) so viel zu tun hat, dass man im Endeffekt am Schreibtisch sitzt und zehn Minuten geradeaus schaut, während man sich gleichzeitig versucht zu erinnern, was man gestern gefrühstückt hat, anstatt Mails zu beantworten?

Oder wenn man nach einer Stunde Online Shopping (was eigentlich als Belohnung nach der Arbeit gedacht war) auch noch Pinterest nach Fotos vom perfekten Long Bob durchforstet, obwohl man gerade Literatur für die Uni recherchieren wollte, und danach so schlechtes Gewissen hat, dass man am liebsten eine Nachtschicht einlegen würde, wenn man doch nur nicht so müde wäre?

Vor ein paar Tagen ertappte ich mich dabei, wie ich um 3:27 nachts so halb aufwachte und im Halbschlaf meine wirre To-Do-Liste durchging. Darf ich überhaupt schon schlafen? Hab ich alles erledigt? Ich wollte doch noch dieses Mail schreiben und ich muss mich endlich um jenes kümmern! Trotz nächtlicher Verwirrung wurde mir bewusst: Zeit mal runterzukommen!!

Das funktioniert am besten bei einem Wochenende Kurz-Urlaub in der Heimat, beim Ausreiten, beim im Wald spazieren gehen, beim viel zu viel essen und beim „den-ganzen-Tag-nichts-vorhaben“.

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Und das hab ich dann auch gemacht. Und zwar in Latzhosen, Streifenshirt, Karohemd und Vans. Wohlfühl-Outfit zum Wohlfühl-Wochenende. Es war herrlich.

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Im ersten Teil der Sissi-Filme zitiert Romy Schneider beim ersten Spaziergang mit dem Kaiser ihren „Papili“ und erklärt dem Franzl, dass man, wenn man jemals Kummer oder Sorgen habe, mit offenen Augen durch den Wald gehen solle, weil man hier Trost und Frieden finden würde. Daran muss ich einfach jedes Mal denken, wenn ich im Wald bin. Vielleicht weil’s stimmt.

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