New hair, new life

New hair, new life

Nach vier Monaten auf Reisen bin ich wieder in meiner Base angekommen. Ich hab Wien vermisst und freue mich wieder hier zu sein. So sehr ich auch an meiner Hippie-Anti-Tussi-Einstellung gearbeitet hab, die ersten Tage war trotzdem mal oberflächliche Generalsanierung in Form von Kosmetikterminen und Frisör am Programm (Wart ihr schon mal in der Situation, dass die Frisörin beim ersten Blick auf eure Haarpracht zu lachen begonnen hat?). Jetzt wo ich mir wieder wie ein Mensch vorkomme, zeige ich euch meine neue Frisur. Bangs it is – fühlt sich ein bisschen nach 2007 an, aber daugt mir bis jetzt!

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Da ich noch nicht wieder in meiner Wohnung lebe und meine Habseligkeiten alle auf diverse Stationen in Wien und Niederösterreich verteilt sind, beschränkt sich meine Garderobe derzeit auf den Inhalt eines Trollis, was aber voll in Ordnung ist – bin ich ja schon gewohnt. Es ist auch echt entspannend, nur 10 Teile zur Auswahl zu haben, sind sowieso alle schwarz, grau oder weiß und lassen sich deshalb auch easy kombinieren.

Ich möchte wirklich versuchen, die Leichtigkeit des Traveller Lifestyles so gut es geht im Alltag beizubehalten. Ich hab aber auch schnell gemerkt, dass es leicht ist in seiner inneren Mitte zu sein, wenn man jeden Tag in einem Bungalow am Strand aufwacht, erst mal gemütlich Yoga mit Meerblick macht und sich dann irgendwo einen Banana Shake holt, um in den Tag zu starten. Wenn man bei Regenwetter mit der verspäteten Bim zu einem Job fährt, der einem an einem Montag so mittel interessiert, sich zwischendurch mit der WGKK oder dem Kirchenbeitrag rumschlagen muss und außerdem wieder keine Zeit zum Vorkochen hatte und es deshalb in der Mittagspause wieder der Käsekornspitz vom Bäcker werden wird, ist das schon um einiges schwieriger und umso bewundernswerter, wenn man es trotzdem schafft.

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Dieser Bewährungsprobe werde ich mich in den nächsten Wochen, die ich insgeheim als den Beginn des Ernst des Lebens bezeichne (Arbeiten, Geld verdienen, Versicherungen zahlen und langsam Einladungen zu Hochzeiten oder Nachrichten über diverse Schwangerschaften erhalten), stellen müssen. Bis jetzt bin ich da aber zuversichtlich eingestellt, ich kann es nämlich eigentlich kaum erwarten so Sachen zu sagen wie „Schatz, Abendessen steht um 19 Uhr am Tisch!“ oder „Danke für dieses konstruktive Meeting, ich bin jetzt schon total motiviert dieses Projekt umzusetzen.“

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Mantel: Bershka (Second Hand)
Jeans: H&M
Shirt: Enemies (Bangkok)
Schuhe: Vans
Tasche: tailored in Hoi An (Vietnam)
Kette: Stilnest
Uhr: Kapten & Son

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