Sweat, Baby,  Sweat

Sweat, Baby,  Sweat

Durch eine glückliche Fügung (genauer gesagt ein sehr cooles Goodie Bag bei der Eröffnung des Studios im Herbst) durfte ich im Jänner 30 Tage Hot Yoga testen und ich dachte mir, ich erzähle euch, wie es mir damit ergangen ist. Yoga mache ich ja bereits seit einem Jahr regelmäßig – Hot Yoga hatte ich allerdings noch nicht probiert. Der Jänner ist auf jeden Fall der perfekte Monat dafür: Keiner hat Lust auf Outdoor Sport, man hat die alljährliche Motivation des Jahresbeginns, es ist saukalt und finster. Alles Argumente für eine geballte Ladung Wärme – spezifischer: Hot Flow. Bei dieser Art von Hot Yoga wird der Raum auf 37 Grad beheizt und man praktiziert dabei Vinyasa Flow. Hier kommen meine Pros und Cons für Hot Yoga.

Was ich an Hot Yoga mag

Energie tanken
Wie gesagt, eignet sich Hot Yoga perfekt für den Winter. Die Heizstrahler an der Decke, die den Raum aufheizen, fühlen sich mit, gar nicht mal so viel, Fantasie an wie die Sonne, die auf den Körper heizt. Wenn man durchgefroren nach einem langen Tag im Studio ankommt, ist alleine der warme Raum Balsam für die Seele. Ich muss aber dazu sagen, dass ich eine Person bin, der immer eher kalt ist. Ich genieße die Wärme und schwitze nicht so schnell.
Detox
Was nicht bedeutet, dass ich beim Hot Yoga nicht geschwitzt habe. Nach einer Stunde schwitzt man aus jeder Pore und ist klitschnass. Das muss man so annehmen und einfach irgendwann aufhören, sich den Schweiß von der Stirn zu wischen. Das Schwitzen fühlt sich auch richtig gut an, wenn man es erst mal akzeptiert hat und sich dabei vorstellt, wie alle Giftstoffe nach draußen transportiert werden – super Detox Effekt. (Ärgste Erfahrung: Restfett Hot Yoga machen!)
Flexibilität
Was nach einigen Stunden total spürbar wird: In der Wärme ist der Körper viel dehnbarer und man kommt in Positionen, die man vorher noch nie geschafft hat. Das motiviert unglaublich und tut gut.
Fitness
Nach einer Stunde hat man wirklich das Gefühl ein Workout hinter sich zu haben. Ich kann nicht genau sagen, ob es am Schwitzen liegt oder auch daran, dass die Bewegungen in der Hitze einfach anstrengender sind und bestimmt auch mehr Kalorien verbrauchen.
Feeling
Man spürt sich! Yoga ist super für das Körpergefühl, Hot Yoga im Speziellen. Der Körper fühlt sich in der Hitze anders an, das ist ein neues Erlebnis und man lernt sich ganz anders kennen. Man ist richtig bei sich.

 

Was ich an Hot Yoga nicht mag

Schweiß
Es ist nicht so cool, wenn einem Schweiß ins Auge rinnt – brennt!
Ständiges Haarewaschen
Durch das starke Schwitzen musste ich mir öfter die Haare waschen. Das wird bei vielen egal sein, die das sowieso jeden oder jeden zweiten Tag machen, bei meiner Mattn aber ein bisschen nervig.
Aufwand
Gerade im Winter muss man eigentlich unbedingt danach im Studio gleich duschen, daher wird die Sporttasche halt gleich ein bisschen voller. Genauso wie die Waschmaschine. Da man beim Hot Yoga auch noch eine Auflage für die Matte braucht (weil sonst grauslich und rutschig), ein zusätzliches Handtuch und das Outfit jedes Mal komplett durchgeschwitzt ist, habe ich gefühlt alle paar Tage Wäsche gewaschen.
Kreislauf
Vinyasa Flow kann ganz schön anstrengend sein, vor allem bei der Hitze. Da man ständig kopfüber und dann wieder in stehenden Positionen ist, wird der Kreislauf gefordert und man braucht zwischendurch oft mal eine Pause. Da kann einem schon mal kurz schwarz vor Augen werden. Allgemein mache ich Hot Yoga lieber am Abend, weil der Körper und der Kreislauf hier einfach schon mehr in Schwung sind . Zusätzlich ist man nach einer Hot Yoga Stunde ganz schön geschafft und nicht nur voller neuer Energie.

 

Outfit Details

Hoodie: H&M

Yogapants: Hoxton Haus via Zalando

Socken: Adidas
Sneakers: Nike Air Max
Trinkflasche: MyEqua
Yogamatten-Tasche: Lotuscrafts
Earcuff: Eves Jewel

 

Es gibt in Wien zahlreiche Hot Yoga Studios. Ich war im Hot Yoga Vienna Studio in der Gumpendorferstraße und im Lugeck.
*not sponsored

 



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