Fanny Packs are back

Wer hatte sie nicht, die Eastpack Bauchtaschen Anfang der 2000er? In meinem Fall war besagtes Stück hellblau und mit Edding beschmiert. Damals war ich der Meinung, ich sei besonders cool, wenn ich alle meine Freunde darauf unterschreiben ließe. Naja, so war es auch. Das skurrile an den Bauchtaschen war aber, dass man sie nicht mal um die Hüften trug, sondern sie, wie eine normale Handtasche, über die Schulter hängte. Diese Erfindung hatte also eindeutig ihren Zweck verfehlt. Aber egal, sie sind nämlich zurück.

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Und ich meine nicht beim Wandern, Backpacking oder anderen unstylischen Gelegenheiten (da waren sie wohl niemals weg, genau so wie Abzipp-Hosen), sondern vor allem in der sehr hippen Community. Ich bin mir sicher, dass man dieses Jahr auf der New York Fashion Week durchaus Aufmerksamkeit von Streetstyle Fotografen bekommt, trotz (oder gerade wegen) einer schicken Gürteltasche, die viele, vor allem Männer, auch diagonal über den Oberkörper tragen.

Natürlich ging der Trend auch an mir nicht spurlos vorüber. Alles nahm seinen Anfang als ich durch Asien reiste und mir davor, eher zum Spaß, ein besagtes Bauchtascherl beim H&M kaufte. Es stellte sich heraus, dass dieses Tascherl das praktischste Teil war, das ich überhaupt dabei hatte. (siehe zBsp hier) Zurück in Österreich schenkte ich der Tasche dann nicht mehr viel Aufmerksamkeit – bis jetzt.

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Gerade im Sommer liebe ich es, so wenig wie möglich mit mir herumzutragen und versuche immer alles in kleine Taschen unterzubringen. Mein Fanny Pack hob diesen Hands-free-Komfort auf ein neues Level. Es ist einfach so chillig, nicht dauernd mein Handy in einer viel zu großen Tasche zu suchen, ständig mein Hab und Gut im Blick zu haben, wenn ich in einem Lokal bin oder Rückenschmerzen zu bekommen, weil man das Gewicht von unnötigem Zeug auf einer Schulter mitschleppt.

So eine Bauchtasche ist perfekt für Städtetrips (man ist einfach gezwungen weniger mitzunehmen und hat die Hände frei zum Fotografieren) oder fürs Fortgehen (same, aber Hände frei für Drinks).

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Wer sich jetzt auch unbedingt so ein Teil zulegen will, dem kann ich Asos empfehlen, da gibt’s eine große Auswahl. Ich werde mir wohl auch noch ein bisschen größeres (und vielleicht bunteres) gönnen.

Outfit Details

Bomberjacke und Schlapfen: Zara
Jeans, Top, Bauchtasche: H&M
Sonnenbrille: Le Specs
Ohrringe: Creolen von H&M, Earcuff von Eve’s Jewel

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